21.05.12

Blog Dein Wissen, Woche 3: Schlafrituale....




Mimilein war beim Schlafen glücklicherweise immer sehr unkompliziert.
Sie schlief von kleinst an und auch später noch so gut wie überall:
Im Auto sowieso, im Kinderwagen auch, im Tragetuch, im Mei-Tei Tragetuch oder im Maxi-Cosi, egal in welcher Umgebung. (außer bei Oma im Reisegitterbett, da schlief sie leider nie gut)

Zur Säuglings-Anfangszeit hatten wir kein bestimmtes Ritual, wenn sie nach dem Stillen oder ihrer kurzen Wachphase einschlief, legten wir sie einfach in ihr Gitterbettchen, das im Schlafzimmer stand.
Ein Ritual habe ich einfach nach Gefühl eingeführt als sie dann ein paar Monate alt war (ich habe mit 6 Monaten abgestillt).

Meistens brachte ich sie ins Bett, oder natürlich der Mimi-Papa, aber auch der hielt sich an die Reihenfolge:
- So 15Minuen ruhige Beschäftigungsphase in der ich mich in ruhiger Umgebung (also kein Radio oder TV ect.!) ausschließlich Mimi widmete, mit ihr ein wenig spielte oder mit ihr ein Buch anschaute.
- Danach Fläschchen geben während sie in meinem Arm lag und ich ruhig mit ihr redete und dann gings ins Kinderzimmer.
- Wickeln & Pyjama anziehen, dabei ruhig mit ihr reden und sie viel berühren, gerne habe ich mit den Händen sanft vom Oberbauch bis ganz hinab zu ihren Zehen gestrichen, ganz langsam, wenn sie ruhig genug war und es zuließ.
- Dann wurde ihre gute-Nacht-Musik leise aufgedreht, es ist seither auch immer die Gleiche.
(Wir haben dazu einige Lieder auf einen USB gespeichert) 

Ich nahm sie auf den Arm, wiegte mich mit ihr langsam zur Musik summend im Takt oder ich sang ihr statt der Musik "Gut abend Gut Nacht..." oder "La-Le-Lu" vor. Oft sahen wir uns auch nur zur Musik die Sonnenlampe an der Decke an (da sie ja bei mir im Arm liegend oft nach oben blickte und ihr die Lampe bereits von klein an auffiel und gefiel) und ich plauderte leise mit ihr über das fröhliche Lampengesicht... *g*

- Dann gings ins Gitterbettchen, gute-Nacht & Hab dich lieb sagen und das wars.

Funktionierte immer sehr gut.
Bis auf die anfänglichen Bauchweh nach der Mahlzeit natürlich, oder auch Entwicklungsschubphasen oder Zahnungsphasen.
Da konnten wir eigentlich immer nur rumprobieren, denn da weiß man einfach nie genau was nun gerade Gut tut!.

Aber ansonsten war mir immer nur ein gleicher Ablauf - eine stets möglichst gleiche Reihenfolge und Uhrzeit wichtig und das ich viiiel Ruhe (in der Stimme und im Reden und Tun) und ganz, ganz viele Umarmungen und liebevolle Berührungen reinbringe.

Ich glaube mehr braucht es auch im Grunde nicht, dann ist es ganz egal Was genau man macht als Abend/Schlafritual! :-)
Einfach auf sein Mama-Bauchgefühl hören....
Unser Ablauf ist auch jetzt noch so udn wird es siche rauch noch eine Zeit so bleiben.
Außer Mimi fällt plötzlich etwas anderes ein, das weiß man ja nie! *g*


Das sind übrigens Mimis Schnullifetzi (Übersetzung: Schmusestoffwindel *g*), ihr Schnullimuhli (Die SchmusetuchKuh mit Beißring links hat sie als Säugling von Oma bekommen) und ihr Aufzieh-Plüschhund (den habe ich mir bereits in der Schwangerschaft gekauft und die Musik an den Bauch gehalten)
Diese 3 Sachen + Schnuller hat sie immer und immer noch abends zum Bettgehen.


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