13.09.12

MamaMia - Kämpfe ums Schlafengehen...

Guckt mal hier, ich finde die Seite toll.
Ich erhalte die Elternbriefe entsprechend dem Alter meines Kindes und finde oft sehr hilfreich was ich da so nachlesen kann.
vielleicht hilft es auch manchen von Euch.
Heute habe ich diese Nachricht zum 
21Monate alten Kind bekommen bezüglich: 
Kämpfe ums Schlafengehen. ^^
Bei Mimi geht das eigentlich gerade sehr gut, nur habe ich festgestellt das sie doch mal gerne die Verzögerungstaktik versucht und gerne ewig lange und mit gleichzeitigem Plaudern einen Schluck Wasser trinkt. *grins*

http://www.babycenter.at/

Hier ein Ausschnitt vom Text:

Kämpfe ums Schlafengehen

Geschrieben für BabyCenter Deutschland

Warum sie vorkommen können

Sie bringen Ihr Kleinkind um halb neun ins Bett. Sie umarmen und küssen es und wünschen ihm süße Träume. Der Abwasch wartet auf Sie, Ihr Partner muss seinen Papierkram erledigen, der Hund will raus, die Katze muss gefüttert werden, und Sie haben keinen Moment Zeit, um mal kurz die Füße hochzulegen. Aber nein - anstatt den Rest des Abends die liegengebliebene Arbeit des Tages erledigen zu können oder ein paar ruhige Stunden mit Ihrem Partner zu verleben - rennen Sie ständig zum Zimmer Ihres Kindes, um es zum Einschlafen zu überreden. Am Ende klappt es, auch wenn es drei Stunden später ist. Das klingt vertraut? Sie wären überrascht zu hören, wie viele Eltern jede Abend das gleiche Theater mitmachen.

Manchmal können Sie richtig sehen, wie Ihr Kind gegen den Schlaf ankämpft. Es reibt sich die Augen, gähnt ständig und weint beim geringsten Anlass. Bei anderen Gelegenheiten scheint es hellwach zu sein, sogar überdreht, aber auch das kann eine Form der Erschöpfung sein.


Was da vor sich geht, ist die Kleinkind-Version von: "So viel zu tun, so wenig Zeit". Es passiert so viel um Ihren Schatz herum - es möchte einfach nichts davon verpassen. Außerdem beginnt Ihr Kind, wie alle in diesem Alter, zu verstehen, dass es eine eigene und eigenständige Persönlichkeit ist. Deshalb möchte es Ihnen seine
Unabhängigkeit beweisen. Sich dem Zubettgehen zu verweigern, ist eine der Möglichkeiten.

Was Sie tun können

• Bringen Sie Ihrem Kind bei, sich selbst zu beruhigen. Wenn Ihr Kind nur einschlafen kann, so lange Sie in seiner Nähe sind, dann läuft es Gefahr, sich eine schlechte Angewohnheit zuzulegen. Deshalb sollte Lektion Nummer eins für Ihr Kind sein, sich selbst zu beruhigen und einzuschlafen. Führen Sie allabendliche Rituale (beispielsweise die Reihenfolge Baden, Vorlesen, Bett) ein. So weiß Ihr Kind, was von ihm erwartet wird und was es selbst jede Nacht erwartet. Sie können ihm versprechen, dass Sie in fünf Minuten noch einmal nach ihm schauen werden. Vermitteln Sie ihm Sicherheit und Geborgenheit trotz Ihrer körperlichen Abwesenheit.

• Lassen Sie es nicht trödeln. Kleinkinder besitzen ein großes Verhandlungsgeschick, und das zeigt sich auch beim Schlafengehen. Weil sie die Zeit mit Ihnen genießen, werden sie sich alles Erdenkliche einfallen lassen, um den Prozess in die Länge zu ziehen. Ihr Kleines wird die Rituale langsam durchführen, öfter nach einem Glas Wasser fragen oder Sie in sein Zimmer bitten, um ihm bei etwas zu helfen. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Kind fährt eine Verzögerungstaktik, unterbinden Sie das. Sagen Sie ihm, dass es Bettzeit ist und es sein Bild morgen zu Ende malen kann. Dann wird sich auch ganz schnell der gesuchte Stoffhase wiederfinden.


Sie werden die üblichen und (verständlichen) Bitten Ihres Kindes erfüllen wollen, also binden Sie diese in das Schlafritual mit ein. Stellen Sie ein Glas Wasser auf den Nachttisch, erinnern Sie Ihr Kind daran, noch einmal aufs Töpfchen oder Klo zu gehen und umarmen Sie es mehrmals liebevoll als Vorrat für die Nacht. Dann erlauben Sie Ihm eine zusätzliche Extrabitte - aber machen Sie klar, dass es nur diese einzige Ausnahme geben wird. Ihr Kind glaubt dadurch seinen Willen zu bekommen, aber in Wahrheit bekommen Sie den Ihren.

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