22.10.12

Herbst - von Rainer Maria Rilke...

    Rainer Maria Rilke  (1875 - 1926)
    Herbst
     Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
    als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
    sie fallen mit verneinender Gebärde.

    Und in den Nächten fällt die schwere Erde
    aus allen Sternen in die Einsamkeit.

    Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
    Und sieh dir andre an: es ist in allen,

    Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
    unendlich sanft in seinen Händen hält. 

    Ich weiß, Rilkes Gedichte sind immer ein wenig schwer.
    Dennoch finde ich sie einfach schön und mag sie sehr.

Kommentare:

  1. Ich mag Rilke auch, liebe Poie.
    Schön, die Bilder - einerseits das bunte Laub und zum anderen schon die kahlen Baum"gerippe" ... auch bei uns sind viele Bäume schon fast blattlos. Nun steuern wir geraden Schrittes auf den Winter zu. Aber die letzten Tage waren noch wunderschön, geradezu sommerlich!

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Dieser Baum ist leider tot.
      Sie lassen ihn aber dennoch schon lange stehen und ich finde ihn immer wieder schön wenn ich vorbeigehe!
      Es hat so was kraftvolles, ursprüngliches, nur die Äste und der Stamm....
      Man erkennt dann die harmonischen Wachstumsformen so schön. ^^
      LG, MamaMia

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  2. ...netter Blog...
    ...so ein süßer Odin...

    ♥liche-vegane-Grüße, miss viwi from veggietoria.wordpress.com

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    1. Danke Dir!
      Erst Mal ein herzliches Willkommen!!!
      Ich freu mich sehr das Du da bist :-)
      Lg, MamaMia

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  3. Ach, der Rilke ... ich mag ihn einfach: ♥
    ... und die Bilder passen sehr gut zum Text!

    Alles Liebe,
    Petra

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