05.07.13

Gartentipps: Essbare Blüten...

Erstaunlich viele Blüten sind essbar und steigern Geschmack und Schönheit von vielerlei Gerichten!
Manche sind allerdings ganz schön intensiv, also vorsichtig rantasten und verwenden.
Die Blüten folgender Pflanzen lassen sich verwenden:
- Kapuzinerkresse: Mein absoluter Favorit und toll für Einsteiger, die erstmals eine Blüte kosten wollen!
Da es erstmals schon ein etwas seltsames Gefühl ist eine ganze Blüte zu essen, empfehle ich gerne die Kapuzinerkresse für den Versuch da der Geschmack ein wenig vertraut wirkt.
Pfeffrig scharf, man kann die Blüten und kleinen blätter gut kleinhacken und wie Petersilie verwenden außerdem sind diese Blüten ganz besonders hübsch als Deko!
Die Kresse ist sehr gesund, wirkt antibakteriell und blutreinigend.
Sie enthält viel Vitamin C, kann die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen hemmen und die Durchblutung fördern. Unglaublich oder? Ein absolut unterschätztes Arzneimittel. ^^
 Kapuzinerkressenblüte
 Kapuzinerkresse im Vogerlsalat

- Schnittlauch, Basilikum, Fenchel, Koriander, Rosmarin, Salbei, Thymian: Die Blüten schmecken ähnlich wie das Laub und und sind auch eine wunderhübsche Dekoration für alle Gerichte!
 Salbeiblüten- und Knospen
blühender Thymian
Schnittlauchblüten
Thymianblüte als Deko auf Kräuterpüree

- Dill: Blüten schmecken ebenso ähnlich wie das Laub, außerdem verwendet man die Blüten zum Einmachen für Gurken und Zucchinis.
- Lavendel, Rosenblätter: Z.B. für Lavendelzucker zum backen und für Desserts. Ein Klassiker in herzhaften Gerichten und Marinaden der südfranzösischen Küche.
Oder schon mal Levendelkekse- cookies oder Lavendelsirup versucht? Herrlich... 
Das beinahe gleiche gilt für Rosenblätter.
Für Süßspeisen, zum Backen, für Rosensirup, Rosengelee oder beigemengt in Marmeladen, oder hübsche kandierte Rosenblätter als essbare Dekoration.
Ein paar getrocknete Rosenblätter in einen Smoothie streuen und mitpürieren - gibt eine herrlich zarte Note!
Lavendelblüte
getrocknete Rosenblätter

- Kürbis, Zucchini: Die großen Blüten schmecken zart nussig.
Stempel und Staubgefäße aber erst entfernen, die Blüten z.B. mit etwas füllen, danach in den Backofen oder in Teig ausbacken!
Zucchiniblüte
Kürbisblüte


- Radieschen, Ruccola, PakChoi, Senf: Falls die Pflanzen mal schießen und auswachsen, kann man immer noch die Blüten essen!Sie haben einen mild bis würzigen Senfgeschmack und eignen sich gut über Salat gestreut, für asiatische Gerichte, in Suppen oder Pasta.
 Radieschenblüten

- Ringelblumen, Tagetes: Leicht bitter, nicht jedermanns Sache. Können in Salate gemischt werden und eignen sich toll um Risottoreis gelb zu färben!
Ringelblumen
Tagetes mit Besuch

- Hollerblüten: Viele kennen sicher den Klassiker. Hollerblüten in Backteig ausgebacken oder Frittiert. Mit einer fruchtigen Sauce oder Vanillecreme dazu - herrlich!
Hollerblüten

- Nicht zu vergessen Gänseblümchen, Klee und Löwenzahn: Die Blütenköpfe und auch zarten Blätter einfach in Salate mischen, als Deko verwenden oder in eine Suppe streuen.
Sehr gesund, Blutreinigend.
weißer und roter Klee
 Löwenzahn mit Kräutern, vorbereitet für eine Suppe

ACHT'UNG: Nur Blüten essen die man wirklich kennt udn wenn man 100%ig sicher ist. Bei der kleinsten Unsicherheit lieber lassen oder jemanden fragen der sich auskennt!!!!

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