12.08.14

Zwiebelernte und was der Garten sonst grade so hergibt...

Langsam aber sicher sind die Zwiebelblätter endlich verwelkt und es war Zeit zur Ernte.
Das Wetter spielte nicht so Recht mit, ständig Regenschauer, doch dann endlich 3 schönere Tage.
Toll sahen sie schon im Beet aus und ich konnte es kaum erwarten.
Raus damit und ab in die Sonne zum trocknen.
Es hat dann am zweiten Abend leider geregnet, zum Glück aber hielt der Sonnenschirm das meiste ab.
Am nächsten Tag konnten sie nochmal gut abtrocknen und dann hab ich sie reingeholt.
Ich bin ganz happy.
Es sind echt tolle Zwiebeln dabei!
Da sind sie nun... und warten auf leckere Gerichte. ^^
Ansonsten gibts grade viele Zucchinis.
Die erste Schüssel Tomaten hab ich nun geerntet.
Morgen wirds Zeit die zweite Runde zu sammeln.
Ich werd viel Tomatensauce machen können, es sind super Fleischtomaten dran!
 Außerdem gabs zuletzt die ersten tollen Paprika und momentan hab ich 3 Gurken im Kühlschrank.
Morgen muss also Gurkensalat her.
Auch diese Schüsserln gabs heuer schon zu verarbeiten:
Vieles hab ich aber vergessen zu fotografieren.
Außerdem bin ich durchs absolut verunkrautete Gemüsebeet hinten gefegt und hab sämtliche Kohlrabi abgeerntet.
Heute hab ich zwei Gläser davon eingefroren und eine Kohlrabi-Zucchinisauce gemacht..
Seltsam, irgendwie bin ich heuer Recht unzufrieden mit meinem Gemüsegarten bzw. mit meinen gärtnerischen "Verbesserungen", aber wenn ich mir das nun so ansehe fällt ja doch immer schön was ab.
Es nervt mich halt das es immer das Gleiche ist: Juli/August gibts Ernten, aber vorher schaffe ich es nie das ich mal früher dran bin und auch mit dem Wintergemüse in den Beeten hab ich das bisher nie geschafft.
Ich möchte halt wirklich in den mageren Monaten was ernten, lagern können, im Sommer finde ich das keine große Kunst.
Wenn ich aber alleine die Zwiebeln ansehe, das sind so wenige, sie würden nie wirklich lange reichen.
Würde ich genug haben wollen um bis zum Frühjahr zu kommen, den Anbau-Platz habe ich gar nicht. *seufz*
 Und ich möchte nächstes Jahr keine Erde mehr zukaufen und auch die Samen mehr selber sammeln, sodass wirklich weniger Kosten anfallen.
Ich stelle fest das es im Grunde ein kostspieliges und zeitaufwändiges Hobby ist, wenn ich teilweise das Leitungswasser rechne das ich zum Gießen nehme wenn die Tonne leer ist, die Erde, den organischen Dünger den ich heuer zukaufte weil ich das Kompost einarbeiten übersehen habe, das Schneckenkorn, die Saaten die ich doch immer wieder kaufe.
Mein Ziel ist es also fürs nächste Jahr Erde und Samen aus dem Eigengebrauch verwenden, Schafwolle und viel Eierschalen gegen die Schnecken ums die Beete sorgfältig auslegen, fleissiger und gleich von Anfang an mulchen, nächstes Jahr kaum zugießen und wirklich effizienter und "zeitversezter" anbauen.
Außerdem im Herbst noch Steckzwieberl setzen, die dann bereits im frühen Frühling austreiben sollen.
Solche Sachen halt. *g*
Heuer habe ich den Rosenkohl versäumt zu säen und mit dem Grünkohl, naja, mal sehen ob einer was wird und bis zum richtigen Winter durchhält.
Außerdem habe ich dieses Kohlmottenschildläuseproblem im ganzen hinteren Gemüsegarten, ich muss mir im Herbst also was Bauen um das ganze Beet nächses Jahr vom Anbau bis zur Ernte mit feinen Ungeziefernetzen überspannen zu können.
Asia-Salate, die säe ich auf jeden Fall noch und ich hoffe das die Pastinaken was werden!
Karotten halten ja auch etwas durch im Hochbeet und vielleicht hab ich Glück und die rote Beete ist spät dran und dann zu ernten wenns nicht mehr so Vieles gibt.

Wie ihr seht bin ich oft schon recht streng und kritisch mit mir, es macht mir natürlich trotzdem riesen Sapß Gemüse anzubauen.
Aber ich möchte mich eben ständig verbessern und heuer sehe ich da eben nicht soooo viel Fortschritte.
Man merkt eben die 20Std. Arbeit und die Führerscheinsache ect.... 
Aber als nächstes darf ich bald auf die Kartoffeln gespannt sein.... *hibbel*

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