26.09.14

Schwupp, ist schon Wintergemüsezeit im Garten ^^

So schnell gehts.
Heute habe ich erstmals das Eis von der Autoscheibe gekratzt.
Erstmals, weil ich ja erst im August dieses Jahr mit 32 Jahren den Führerschein gemacht habe und weil eben der Sommer endgültig vorbei ist. *heuuuuuul*
Obwohl, Sommer... naja.
Aber egal.
So ist das eben im Kreislauf der Natur hier bei uns.
Und so gibt auch mein Garten seit Mitte August fast nur Herbst/ Wintergemüse her, nachdem die Zucchinis heuer kaum was wurden und die späten Himbeeren alles verschimmelt sind.
Die Wintergemüsesaison wird heuer eindeutig deutlich länger andauern.
Ein bisschen Hoffnung hab ich noch.
Einige unverschimmelte, unreife sind noch dran.
Aber gckt, es gibts ja trotzdem so einiges leckeres:
Letzte der wenigen Zucchini, Kraut, Mangold, Lauch
Tolle Karotten!
Immer noch Zuckermais
Wieder Mangold, Kraut, Lauch und Mais
Die Schnecken haben fleißig vorgenascht.
Ganz wunderbare Fleischtomaten heuer!
Auch die kleinen: superlecker zum Naschen und zur Jause ^^

Vegan MoFo Tag 26: Chinakohlgemüse mit Kartofferl

Vegan Month of Food.
Heute bei mir wieder was 
Regionales & Saisonales.
Vielen ist das sicher zu langweilig.
Wenn man bei mir und meinen Rezepten durchstöbert ist das meiste wirklich sehr einfach, mit wenigen Zutaten und ziemlich unspektakulär glaube ich.
Ich mag einfach keine Rezepte in denen man fürchterlich herumscheißen muss. hihi
Ich mag nicht -zig Packungen anreißen weil ich überall ein bisschen aber nicht alles brauche und hab dann etliche angebrpochene Sachen rumstehen.
Ich brauche keine Welttournee auf meinem Teller sondern möchte verwenden was wenig Transportwege braucht und nicht noch grün gepflückt, ohne Erde und Mutterpflanze in Plastik verpackt und in begasten Containern erst nachreifen muss.
Meine Highlighs sin woas wie Mandelmus, Zitronen oder womöglich Datteln und Rosinen, weil vom A**** er Welt. 
Ganz seltsam finde ich z.B. wie schwer man europäische Rosinen bekommt, wo wir doch so viele Weintrauben abnbauen, aber in Öserreich wird wohl alles für Wein verwendet und die Rosinen gibts dann nur aus dem Iran.
Ziemlich schräg finde ich.
Nun aber zum Eigentlichen... hihi
Heu gibts 
Chinakohlgemüse mit heurigen Kartoffeln.
So einfach und herrlich lecker.
Zutaten:
8 mitelgroße Kartoffeln, festkochend
1 mittelgroßen Chinakohl
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
Evtl. etwas Pflanencuisine
Wers ganz fein mag noch 3 EL weißes Mandelmus (ist aber leider nich regional, daher als Option)
Zubereitung:
Kartoffeln mit Siebeinsatz bissfest dämpfen.
Chinakohl in Streifen schneiden, Zwiebel würfeln.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
(Ja, ich bin so eine die fast überall zuerst Zwiebel reinhaut, ich mag das einfach ^^)
Den kleingeschnittenen Knofi und die Chinakohlsreifen dazugeben, kurz anrösten und mit einem 1/8l Wasser aufgiessen.
Kurz köcheln lassen, 1-2Minuten, nicht länger!
Vom Herd nehmen.
Wer mag kann nun noch etwas Pflanzencuisine oder gar weißes Mandelmus zum verfeinern einrühren, das wird dann richtig schön cremig!
Mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Zitronensaft abschmecken.
(Ups, wieder nicht regional, außer ihr habt ein Zirobäumchen ^^).
Zusammen mit den Kartofferl noch heiß servieren.


24.09.14

Vegan MoFo Tag 25: Rotkraut mit Kartoffelknödeln

Vegan Month of Food.
Endspurt- sozusagen. *g*
20 Beiträge im Sepember zum Thema veganes Essen.
Bei mir unter dem Motto "Regional & Saisonal"
Diesmal:
Rotkraut mit Kartoffelknödeln
Zutaten:
Für die Kartoffelknödel:
2 Tassen gestampfte mehlige Pellkartoffeln, kalt 
(ich habe eine lila Sorte ausm Garten verwendet, daher die Knödelfarbe *g*)
3/4 bis 1 Tasse Mehl
1 TL Salz
1 Rotkrautkopf
1 Zwiebel
Schuss Apfelessig
Salt, Peeffer, 3 Pimentkörner, 4 Nelken
Zubereitung:
Mische einen geschmeidigen Teig aus den Knödeltutaten.
Die Mehlmenge hängt stark vom Wassergehalt der KArtoffeln ab.
Forme kleine Knödel und gare sie 15-20 Minuten in Dampf (mit Siebeinsatz).
Die Knödel etwas einölen nach dem rausnehmen aus dem Wasser, so kleben sie nicht.
Das Rotkraut in feine Streifen schneiden.
Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl anschwitzen.
Das Rotkraut beigeben, mit einem guten Schuss Apfeölessig ablöschen - verdampfen lassen.
Dann ca.1 Tasse Wasser zugiessen.
In einer Teenuss die Pimentkörnern und Nelken zugeben sodass sie den Geschmack abgeben.
Alles kochen lassen bis das Wasser verdampft und das Rotkraut bissfest ist.
Evtl. etwas Wasser nachgießen.
Die Teenus entfernen.
Das Kraut nun mit einem Schuss Apfelessig und etwas Salz abschmecken.
Noch heiß mit den Knödeln sevieren.
Das Knödelrezept ist übrigens wieder mal aus meinem Lieblingsbuch: 
  von Lisa Pfleger

Zwetschgenmus oder Marmelade einamachen

Ich sag Euch, ich krieg einfach nicht genug von Zwetschgenmus und - Marmelade.
 
Ich liebe sie einfach und finde diesen Vorweihnachlich zimtig-nelkigen Touch einfach herrlich!
HIER findet ihr die Zubereitung dafür.
Ich hab noch eine zweite Fuhr gemacht.
Vielleicht gibts noch ne dritte. *g*
Diesmal wurde es Marmeladiger: 
Mit einem Packerl Gelierzucker 3:1, ich habs aber fast 4:1 verwendet, es ist also trotzdem fast wie ein Fruchtaufstrich, so wunderbar cremig.

23.09.14

Vegan MoFo Tag 24 : Pizzabrötchen, vegan

Zum Vegan Month of Food gibts heute zu meinem Thema "Regional&Saisonal" praktische
Pizzabrötchen.
Zutaten:
1 Grundrezept Hefeteig pikant, siehe HIER
1 kleine Zucchini
1 kleinen Paprika
1 kleines Stückchen Kürbis
etwas Zwiebel oder Lauch
3-4 mittelgroße Tomaten
(Man kann JEDES Gemüse nehmen das man mag: Pastinaken, Kürbis, Sellerie, Karotten, Kartoffeln ect.)
Prise Salz, Pfeffer
Oregano
Sonstige Gewürze nach Wahl 
(bei mir frisch gemahlener Kardomom und Majoran)
Zubereitung:
Mische erst die trockenen Zutaten und gib dann das Wasser dazu.
Ich hab hier bereits in den Hefeteig 3 handvoll grob gehackte Nüsse (Hasel- & Walnüsse) und ein paar Rosinen mit eingearbeitet.

Alles verrühren (mit dem Knethaken) und zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Mit einem Tuch abgedeckt ca. 1-2Stunden ruhen lassen.

Sollte der Teig zu weich sein, knete einfach noch etwas Mehl hinein.
In der Zwischenzeit etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen.
Das Gemüse kleinwürfelig schnippeln.
Erst die Zwiebel etwas glasig andünsten, dann die Zucchini- Kürbis- und Paprikawürfel zugeben. 
Alles kurz gut anschwitzen, dann die kleingeschnittenen Tomatenwürfel beigeben, alles ca. 3 Minuten dünsten.
Zuletzt den Lauch beifügen, abschmecken - würzen und vom Herd nehmen.
Den Teig nun auf einem mit Backpapier ausgelegen Blech ca. 1cm dünn ausrollen.
Nun die Gemüsemasse auf dem Teig gut verteilen, alles einrollen.
Die Ränder mit etwas Öl besreichen, die Enden gut zusammendrücken.
Bei 180°C ab ins vorgeheizte Backrohr und ca. 25 Minuten backen, bis es schön aufgegangen und leicht knusprig-braun ist.
Ein super Snack - toll als Jause für die Kinder, auch für eine Party oder eben als vorbereitetes Abendessen, wenn man mal nicht so viel Zeit hat. Man kann diverse Aufstriche und Dips dazu reichen.
Total lecker. ^^

Wenn ich mich nicht verzählt habe müsste das nun mein 19.ter Vegan MoFo Beitrag sein.
Ich komme also gut durchs Monat und die 20 "geforderten" Beiträge gehen sich wunderbar aus. Obwohl ich eigentlich 5Tage die Woche was posten wollte, das ist aber dann zeilich doch recht aufwändig.
Ich hoffe es macht Euch noch Spaß, knapp ne Woche haben wir ja noch... ^^
 

22.09.14

Vegan MoFo Tag 22: Obst-Puddingkuchen, vegan

Zum Vegan Month of Food heute wieder ein Kuchenrezept.
Möglichst Rgeional & Saisonal, ganz nach meinem ausgewählten Thema. ^^
Und schon wieder aus meinem Lieblingsbuch. *g*
 
Obst-Puddingkuchen
Zutaten:
Universal-Kucneteig
2 1/3 Tassen Mehl
3/4 Tassen Zucker
4 L Backpulver
1 Prise Salz
6 EL Öl
1 1/4-1 3/4 Tassen Wasser
1 EL Apfelessig

1 Pkg. Vanillepuddingpulver
Obst nach saison (Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Weintrauben, Beeren ect...)

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Die trockenen Zutaten gut mischen und dann die flüssigen (bis auf den Apfelessig) dazugeben - gut mit dem Schneebesen verrühren.
Eine Springform einölen, mit Mehl oder Semmelbröseln bestäuben.
Die Puddingmasse nach Anleitung in einem Topf zubereiten.
Das Obst putzen, schälen und in Scheiben schneiden.
Dann den Apfelessig in die Kuchenmasse einrühren.
Die Säure des Apfelessig löst eine chemische Reaktion mit dem Backpulver aus, die die Triebwirkung verstärkt.
Das Obst auf der Kuchenmasse vereilen und die Puddingmasse drübergiessen.
In den Backofen schieben und ca. 40Minuten backen.
Stäbchenprobe machen - klebt noch flüssiger Teig dran, muss er noch weiter backen.
Mahlzeit!
Bei mir gabs dazu etwas Erdbeersauce.
TIPP: Noch besser und saftiger wird die Masse, wenn man einige kleingeschnittenen Obststückchen zusätzlich noch direkt in die Masse einrührt!