31.08.15

Blogevent: Zeit...

gibts eine Blogparade zum Thema:  
"Zeit sparen, Zeit investieren - Wie macht ihr das?"
Ganz interessant fand ich, gerade weil ich es mich auch zur Zeit beschäftigt im Zusammenhang mit Jobsuche und einer vorraussichtlichen Zeitplanung mit Familie, Kind, Hund, Haushalt, Job bzw. der Frage: Welcher Job ist denn nun in der Hinsicht und unter Berücksichtigung all der Faktoren fürmich gut möglich?
Bei uns hängt nur ein Familienplaner im Vorraum.
Ein Termin=eine kleine Notiz und ich persönlich gebe nichts in elektronische Planer oder ins Handy oder sonst wo ein.
Ansonsten ist es bei mir so das ich generell immer die gleichen Sachen habe die ich grundsätzlich gerne täglich schaffen würde, Betonung auf gerne schaffen WÜRDE. hihi
 
--> 1Stunde mit dem Hund gehen, 1,5Stunden Fitnesstudio/Training, 2,5Stunden intensiv mit Püppi verbringen, 1Stunde kochen/Haushalt, 2 Stunden für mich für PC/TV = 8Stunden.
Soweit - so gut. ^^
Wo auch immer die zu knappe Zeit hinverschwindet, zuerst leidet bei mir darunter Sport :-(, kein Fernsehen, weniger am PC sein, kürzer mit dem Hund gehen, schneller oder halbfertige Sachen (Dosenlinsen ect.) kochen.
In der Reihenfolge.
Unantastbar ist für mich die Zeit mit Püppi und auch Haushalt muss eben sein.
Es wird also nach Priorität sortiert: Erst Mimi, dann Hund, dann Kochen, dann Haushalt, der Rest irgendwo im Übrigen. 
Ist es dann wie heute so das wir den letzten Sommertag genießen und einfach stundenlang baden gehen ist eh wieder alles über den Haufen geworfen. *lacht*
Wenn man bedenkt das noch mindestens 7-8 Stunden Schlaf nötig sind blieben ja eigentlich die perfekten 8 Stunden für Arbeit übrig.
Ihr seht schon für mich kommt Familie und Freizeit IMMER zuerst und ich sehe wie sich darum herum ein Job arrangieren lässt.
Das ist gerade mein Thema und ich bin da sehr flexibel in welchen Reihenfolgen oder wie sich was wann wo einfügen und unterbringen lässt.
Gerade die Zeit mit meiner Tochter ist sooooo unendlich wertvoll und mit KEINEM Geld der Welt aufzuwiegen.
In der Hinsicht vergeht sie viel zu schnell und da zählt einfach nur jeder Augenblick mit ihr und kein Stunden zählen, Zeit messen oder irgendwas terminisieren.
Kind haben lehrt einen im Moment zu leben finde ich und da ist eine Sekunde tausendfach mehr wert als oft irgendeine andere ganze Stunde.
Man sieht also das es nur auf das ankommt was man aus Zeit macht, nicht darauf was Zeit ist.
In Bezug auf Zeit denke ich mir also generell immer das ich sie nicht sparen möchte, nicht investieren oder verplempern - ich möchte sie LEBEN, in jedem Augenblick und jedem Moment genießen und aufsaugen wie sie ist!
Zeit ist für mich nicht linear, nicht wirklich real, sie ist so ein Zwischending irgendwo neben Traum und Wirklichkeit finde ich.
Man sollte sie nehmen wie sie ist und wie sie sich grade erleben lässt und stets das Beste draus machen!
Manchmal fliegt sie dahin, manchmal zieht sie sich eeeewig, sie ärgert einen manchmal und testet ob man sich hetzen lässt, nur um dann noch eine Spur schneller voranzuhetzen.
Bringt also eh nichts, drum denke ich mir das sie so ein Faktor ist der in unserer menschlichen Welt eben geschaffen wurde als kleine Orientierungshilfe, mehr nicht.
Ich versuche sie nicht so ernst zu nehmen und mich dem zu fügen was Zeit grade so mit mir vorhat.
Obwohl ich eher dazu neige ein chronischer 10Minuten zu spät-Kommer zu sein und Zeit meist ein bisschen unterschätze.  
Aber es ist nur Zeit.
Viel wichtiger ist mir da das Leben. ^^

Kommentare:

  1. Hallo MamaMia,

    hmmm ich sehe das mit der Zeit ein wenig anders als Du. Denn alles hat seine "Zeit". Ich setze nur meine persönlichen Prioriäten anders.

    Du hast Recht die Zeit die du gerade mit Mimi hast ist extrem wertvoll. Aber man sollte sich nicht nur aufs Kind konzentrieren.
    Es werden, vor allen Dingen bei Einzelkindern, nicht die besten Weichen gesetzt wenn man das Kind in den Fokus stellt.
    Und die große Quittung kommt wenn sie älter werden.
    Das soll jetzt um Gottes Willen nicht heißen das Du nichts mit ihr machen und nicht für sie da sein soll.
    Was mir z.b auffällt ist wenn in der Aufzählung dein Lebenspartner nicht wirklich eine Rolle spielt. Aber ihr seit auch immer noch ein Paar, auch wenn ihr Eltern seit.
    Zeit für ihn sollte auch vorhanden sein.

    Ich arbeite morgens 2 Stunden außer Haus von 7-9 Uhr. Das ist Zeit die mir eigentlich nirgendwo fehlt denn normalerweise würde ich die, hätte ich nichts vor, im Bett verbringen.
    Aber ich liebe die 2 Stunden außer Haus, ich habe ne nette Kollegin, tolle Chefs und tolle junge behinderte Erwachsene die ich in die Förderschule fahre.
    Dann komm ich heim und dann sind nach einer Tasse Kaffee die Hunde dran.
    Tagsüber ist Mimi doch auch im Kindergarten oder ?
    Ich bin am Vormittag am produktivsten, was ich bis 15 Uhr nicht erledigt habe bleibt meistens liegen oder geht nebenher....aber da stehe ich zu.

    Wenn ich mit den Hunden zurück bin ist unser Büro dran ( sind ja selbstständig ) und ich schaue was überwiesen werden muss, welche Rechnungen geschrieben werden können etc. Das mach ich bis gegen 13:00.
    Von 13:00 - 15:00 Uhr gehört der Tag MIR ......Couch, Fernseher, Hundis kuscheln, Beine hochlegen. Während der Schulzeit kommt gegen 16:00 meine Tochter nach hause.
    Bis dahin habe ich das Essen soweit vorbereitet das ich anfange zu kochen wenn sie kommt. Wenns gut läuft kommt auch dann mein Sohn gegen 17:00 von der Arbeit. Dann steht meistens das Essen auf dem Tisch. Dann wird nochmal gebügelt wenn was da ist, oder irgendwas aufgeräumt und ab spätestens 19:30 ist Feierabend. Dann gehe ich mit meinem Mann und den Hunden spazieren, hin und wieder in den Biergarten um entspannt den Tag Revue passieren zu lassen.
    Manchmal aber auch im Anschluss noch gemütlich auf die Couch.

    Wenn ich mal nen vormittag was vorhabe verschiebt sich alles. Die Hunde gehen nur mal gerade zum lösen in den Garten und ich fahre z.b mit ner Freundin nen Vormittag zu IKEA. Dann gibts an dem Tag mal kein oder nur kurz Büro, für die Familie wird trotzdem gekocht......der Abendspaziergang mit den Hundis wird 30 min länger und auch der Haushalt bleibt mal liegen.

    Und ich bin, auch durch unsere Selbstständigkeit was Pünktlichkeit betrifft ein Perfektionist. Denn für mich gibt es nichts schlimmeres als jemanden warten zu lassen.
    Bin immer 10-15 min früher da als 10 min zu spät.

    Ich denke schon das Zeit ne gute Erfindung ist um es uns leichter zu machen einen Plan aufzustellen.

    Aber ich denke das muss jeder für sich selber entscheiden.

    Ganz liebe Grüße

    Anja und Anhang.

    PS: Heute war ich 2 Stunden auf der Autozulassungsstelle....gerade vor meiner Antwort bei Dir war ich mit den Hundis......jetzt gehts an den Haushalt........( Wäsche raushängen, Spülmaschine ausräumen, Betten abziehen ) dann nur 1 Stunde auf die Couch und dann freue ich mich auf meine Heimkehrer. Die Jungs kommen von der Arbeit, meine Tochter morgen aus dem Urlaub zurück.

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  2. Ach ja, das mit der Unpünktlichkeit sehe ich auch nicht grade als Stärke, aber krieg es halt selten hin. War als Kind schon mein Problem, eben ein bisserl zuviel Tagträumerin. *ggg*
    Und ich stelle Mimi nicht völlig in den Fokus, keine Angst - auch im Alltag nicht, ich stelle nur in den Fokus täglich für sie da sein zu können. Ich mag es einfach nicht wenn Kinder ständig irgendwohin abgeschoben werden, auch wenns Omas, Tanten usw. sind. Ab und zu ok, aber im Alltag muss das nicht sein, dann brauche ich kein Kind zu kriegen finde ich. KiGa geht sie, da ist eben zw.8&12h dann Hundespaziergang, Fitnessstudio und Vorkochen bzw. bisschen Haushalt angesagt. Momentan halt wenn ich zuhause bin. Mir ist das deshalb so wichtig, weil ich versuchen möchte in eine 3-jährige Schule reinzukommen, die dann ab Sep 2016 wäre. Die wäre dann eh Vollzeit und tägl. von 8-16h, plus Praktika die ich rgendwo reinquetschen müsste. Da wird die Zeit mit Püppi eh notwendigerweise weniger werden. Und spätestens mit der Hauptschule muss man eh wirklich viiiel loslassen, also genieße ich lieber die Zeit jetzt intensiv. Außerdem ist Mimi schon jetzt so selbstständig und fordert oft alles alleine zu machen, das dieser Abnabelungsprozess wohl recht rasch kommen wird bei ihr. Daher mein so intensives Augenmerk darauf solange es eben geht. *g* Ich glaube auch bei Einzelkindern kommts auf die tägliche Art des Umgangs mit Ihnen an um sie nicht zu "verscheißerln" wie man so schön sagt, wie bei allen anderen Kindern auch. Ich vergesse schon nicht im Leben auf mich zu achten und beruflich z.B. durchaus noch Ziele zu haben die ich verwirklichen möchte. Dafür möchte ich mich zu sehr selbstverwirklichen. ^^ Und zur Partnerzeit: Wir sehen uns natürlich oft und täglich, aber so eine Exklusivzeit hatten wir im Alltag sowieso nie, wenn dann Kiddy mal zur Oma und ab in die Therme oder so.
    Sehr spannend und lieb der Einblick in deinen Alltag, danke dafür :-)
    Und Danke immer für Deine Worte, freut mich total der Austausch mit dir.
    GLG, MamaMia

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