30.08.15

Blogparade: Gesunde Ernährung...

Hier bei  Allternativ-gesund-leben läuft bis 31.August 2015 noch eine tolle Blogparade!
Ich find das Thema sehr interessant und trage daher gerne einen Post bei, auch um wieder einmal generell über meine persönlich Ernährungsituation zu berichten, wenn auch die nicht ideal bzw. nicht so ist wie ich sie mir eigentlich wünsche. ^^
 
  1. Ich achte/achte nicht auf eine gesunde Ernährung weil….
  2. Ich meide bedenkliche Zusatzstoffe wie z.B…. oder bevorzuge gesunde Inhaltstoffe wie z.B….
  3. Ich achte auf eine besonders fettarme, salzarme, zuckerarme……. Ernährung
  4. An Lebensmitteln meide, bzw. bevorzuge ich folgende Nahrungsmittel
  5. Mögliche Probleme mit der Umsetzbarkeit einer gesunden bzw. naturnahen Ernährung
Wildkräuter und Blüten
    Grünes Gemüse - wie Zucchini, Blattmangold, Weisskraut, Lauch
    Noch mehr grünes Gemüse ^^ Brokkoli
  1. Ich meinen Körper gesund und meine Seele rein halten möchte. 
  2. Alles sehr verarbeitete versuche ich zu vermeiden, je mehr in einer Zutatenliste steht desto weniger möchte ich es konsumieren. Gesunde Inhaltstoffe sind für mich möglichst naturbelassen, so wie sie eben im reinen Naturprodukt schon vorkommen, ohne jegliche Zusätze.
  3. Regionales Bio-Obst: Äpfel und hochwertiges natives Olivenöl
  4. Ich versuche Zucker und seine Formen (Melasse, Dextrose usw...) in Produkten zu meiden (wie gesagt, "versuche", ich arbeite noch dran *ggg*), oder weitestgehend zu reduzieren. Auch salze ich oft gar nichts, auch kein Kochwasser oder Kuchenteig ect. und würze nur mit frischen Kräutern und/oder viiielen herrlichen Gewürzen.
  5. Ich meide tierische Nahrungsmittel, absolut wichtig ist mir momentan wieder Bio-Qualität und eine hohe, für den Körper leicht aufzunehmende Nährstoffdichte. Darauf möchte ich mich in nächster Zeit konzentrieren. Zumindest Gifte so gut es geht reduzieren, Regionalität/Saisonalität ist auch so eine Sache. Mal ziehe ich es absolut konsequent durch, dann doch wieder ein wenig lockerer. Fast ein ganzes Jahr habe ich mich wirklich zu 90% NUR regional/saisonal ernährt, auch viel ausm Garten. Das ist schon nicht so leicht, zumal wir natürlich so sehr verwöhnt sind jederzeit Zugriff auf alles und jeglichen Gelüsten so einfach folgen zu können. Ist halt schon so eine Sache einen gaaaanzen langen Winter NUR Wintergemüse aus der Region zu essen. :-)  Meine Konsequenz diesbezüglich schwankt also leider und wird immer wieder von ernährungsbedingten Aspekten und "Versuchen" durchkreuzt. *ggg* Plastikverpackung ist auch so eine relevante Sache für mich bei Lebensmitteln. Nehme ich nun das Bio-Gemüse in Plastik aus der Region, oder das Bio-Gemüse aus Spanien ohne Plastikverpackung? Was ist bloß ökologisch sinnvoller? Oder nehme ich das Bio-Gemüse in Plastik aus der Region, oder das Konventionelle Produkt ohne Plastik aus der Region? Tolle Zwickmühlen nicht wahr. Manchmal hat mich das beinahe wahnsinnig gemacht und ich musste mich gedanklich ein wenig davon entfernen um nicht durchzudrehen in all diesen Dilemma!
  6. Was soll ich dazu sagen, sieh Punkt Vier. Meine Wunschernährung wäre absolute Bioqualität, rein pflanzlich & tierleidfrei, größtenteils möglichst saisonal und regional, plastikfrei und ohne dafür viele verschiedene Wege in Anspruch nehmen zu müssen. In der Praxis in dieser Kombination kaum umsetzbar. Leider. 
Säfte aus Gemüse&Obst oder Suppen einfach mixen
regionales Wintergemüse wie rote Beete
Tomaten - ich liiiebe sie!
Sehr unregional aber herrlich gesund und lecker: Avocado
Regionales Gemüse wie Karotten: die gibt so gut wie immer!
Heidelbeeren, Brombeeren: Lecker und reich an Vitalstoffen! zur Not eben auch TK ^^
Zu meiner momentanen Ernährung kann muss ich sagen das sie "nur" größtenteils vegan ist, teilweise immer noch ab und zu vegetarisch. Ich bin seit knapp 20 Jahren Vegetarier, esse keine toten Tiere mehr, auch nicht Fisch, Muscheln ect. Vegan versuche ich seit mittlerweile ca. 7Jahren umzusetzen, schaffe es aber nie so ganz. Manchmal bis zu 95%, manchmal dann auch wieder nur geschätzte 70%. 
Meine ganze Familie, Lebensgefährte, Tochter, Bekannte, Freunde sind aboslute Allesesser, teilweise sogar Fleischtiger und aus einem Grund den ich bisher noch nicht ganz durchschaut habe schaffe ich die Umgewöhnung auf rein pflanzlich noch nicht zur Gänze. Ich denke es liegt daran das ich mich nährstoffdichter ernähren muss, damit gewisse Gusta endlich völlig nachlassen. Aber ich mache mich deswegen nicht mehr verrückt oder fühle mich schlecht oder schwach weil ich die Konsequenz nicht habe wie manch andere. Es gab Zeiten da habe ich mich deshalb innerlich total fertig gemacht wenn ich etwas "nur" vegetarisches gegessen habe, mittlerweile denke ich das das auch nichts bringt.
Man soll sich beim Thema Essen auch wohlfühlen, genießen und sich nicht nur Zwänge auferlegen. Wenn die Zeit gekommen ist wird es sich fügen und ich werde endlich einmal jegliches Tierleid beim Essen vermeiden können!
Außerdem ist mein Problem ZUCKER. Mein persönliches Feindbild, meine absolute Abhängigkeit und Schwachstelle auf die ich total anspringe. 
Anerlernte, anerzogene, angewöhnte Zuckersucht.
Tja, aber auch das lässt sich mit nährstoffdichterer Nahrung die für den Körper leicht zu verwerten ist eigentlich ändern und daran werde ich mich in nächster Zeit orientieren.
Ansonsten fühle ich mich mit meiner Ernährung im Vergleich zu früher schon viel wohler.
Ich esse wirklich haufenweise Gemüse - ich liiiiebe Zucchinis, Kürbis, Tomaten, Parika, Pilze, Zwiebeln, Rotkraut und Grünkohl - leider noch zu viele nährstoffarme Gerichte mit Nudeln, Reis, Mehl oder Haferflocken. 
Ab und zu esse ich auch mal bisschen Käse wie Gouda oder Traungold *seufz* und mein Suchtproblem ist ein einziges, doofes Milchprodukt von dem ich nicht loskomme: ein simpler Vanillepudding, bestehend aus Rahm und Zucker. Na toll. ^^
Gesunde Ernährung ist dennoch für jeden etwas anderes, ich glaube z.B: auch nicht das Rohkost für alle Menschen funktionieren würde, für manche aber sicher ganz perfekt und ausreichend ist!
Da spielt für mich schon auch Individualität eine Rolle, wie es laut TCM  eben auch noch die Faktoren der wärmenden, kühlenden Nahrungstypen ect. gibt.
Elemente die sich ausgleichen und ergänzen müssen.
 So ist gesunde Ernährung für mich persönlich dennoch absolut rein pflanzlich, aber in ihren rohköstlich, leicht erwämten oder wie gewürzten Variationen und Zusammenstellungen immer eine sehr persönliche Sache.
Für mich ist kein Mensch besser oder schlechter seiner Ernährungsform nach, manche Menschen leben für mich nur bewusster als andere.

Kommentare:

  1. Hallo MamaMia,

    Danke nochmals für Deine Teilnahem an der Blogparade, heute Abend bist auch Du bei der Zusammenfassung aller Beiträge mit dabei!

    LG
    Marco

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  2. Kein Mensch braucht Zucker. Tipps zum genussvollen Ausstieg aus der Zuckersucht findest du hier: http://zuckerersatz-info.de/zuckersucht-ueberwinden/

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    1. Ich weiß das keiner Zucker braucht. ^^ Und ich weiß auch um meine Zuckersucht, die mal mehr, mal weniger im Vordergrund ist. *ggg* Danke für den Link, hab grade gestöbert. Aber ich wüsste ja wies geht, ist alles nichts neues für mich, wenn der innere Schweinehund nicht so schweinig wär. hihi
      Genussvoller Ausstieg - das ist aber sehr verlockend gesagt :-)
      Liebe Grüße
      MamaMia

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  3. Die Zucchini Pasta sah besonders lecker aus, aber der lavendel Kuchen sah noch besser aus.

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