13.11.15

Im Novembernebel wandern...

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den anderen,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
 Vorhin war ich auf einem unglaublich kraftvollen Npvemberspaziergang im Nebel!
 Als ich aufstand heute morgen und aus dem Fenster blickte, dachte ich "Oje, welch triests Wetter"...
 Dann ging ich dank Odin auf eine ausgiebige Spazierrunde.
 Welch mystische Kraft sich da plötzlich vor meinen Augen auftat!
 Welch majestätische Weisen da hinter Vorhängen ruhten.
 Überall wurden meine Blicke gerahmt von der puren Kraft der inneren Einkehr.
 Überall war dieser leise Mantel des Dämmerns, wie kurz vor dem Erwachen.
Das Licht das stets irgendwo zu sehen ist, in weiter Ferne, am Ende, aber immer wegweisend da.
 Das sanfte Streicheln des Friedens umhüllte mich bei jedem Schritt wie ein Mantel.
Unglaublich.
Sie ist überall und immer da diese unendliche Kraft!

1 Kommentar:

  1. Deine Gedanken erinnern mich an ferne Zeiten, als ich selbst junge Mutter war ... was ist seither passiert ... des Lebens ganze Fülle ... Ich wünsch' Dir stets viel Glück und liebe Menschen um Dich und einen wunderbaren Lebensweg.
    Von Herzen
    Sara

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