18.07.15

Marillenkuchen, vegan

Leider hab ich kaum Neues zu posten, da ich bei den veganen Rezepten mittlerweile einfach komplett meine Rezepte habe, die ich immer wieder mal mache.
Wie dieses hier vom Marillenkuchen, das aus Lisa Pflegers Buch "Vegan, regional, saisonal" stammt.
Es ist besonders simpel, leicht und supergut.
Zutaten:
(Universal-Kuchenteig, für ca. 1 Springform)
2 1/3Tssen Mehl 
(ich hab 1/2glattes Dinkelmehl und 1/2 glattes Weizenvollkornmehl verwendet)
3/4 Tassen Staubzucker
1 EL Backpulver
6EL Öl
1EL Apfelessig
1 1/4 bis 1 3/4 Tassen Wasser 
(bei Dinkelmehl eher etwas mehr)
Marillen, gewaschen, entkernt und halbiert

Zubereitung:
Den Backofen auf 180Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
Die trockenen Zutaten gut mischen und dann die flüssigen (bis auf den Essig) zugeben - gut mit dem Schneebesen verrühren.
Eine Springform einölen und den Apfelessig unter den Teig rühren.
Die Säure des Essigs löst eine chemische Reaktion mit dem Backpulver aus, die die Triebwirkung verstärkt. Da sie sofort einsetzte, sollte man den Teig nicht mehr zu lange stehen lassen.
Den Teig in die Form füllen, die Marillen mit den offenen Seiten nach oben drauflege.
Ab ins Rohr und ca. 40Minuten backen.
Stäbchenprobe machenklebt noch Teig dran heißt es noch ein wenig weiterbacken.

Morgendliche "Rituale"...

.... bloß in neuer Umgebung. ^^
Balkonkaffeetschal
 Mit meim Bua!
 hihi
 Ui.. is des hell.
Spazierrunde...
 Raus aus der Wohnung.
 Ab zwischen Feld und Wiesen.
Man muss es sich schön machen wo man ist.
Und die Ungerechtigkeit einfach vergessen.
Es nehmen wies kommt und sich denken: Alles kommt zurück, alles kommt zurück. ^^

15.07.15

Ein kleines Stück vom Glück...

... oder viel mehr ein ganz großes davon sind Momente wie diese.
Mittagessen mit Püppi auf der Wiese neben dem Haus.
Gemüse-Zucchinireis... Mhmmm.
 Knozen, kuscheln und im Grünen schlemmen.
 Mit unserem Beschützer und liebsten Strawanzer um uns.
 Heuschrecken pirschen... hihi
 Endlich ist alles gut.
Endlich sind diese alltäglichen Momente wieder da. 
Endlich wieder Geborgen- und Sicherheit.
Das wichtigste war, ist und wird immer sein: Püppi gehts gut!
Alleine dabei geht mein Herz auf.

13.07.15

Tabulah Rasa... Teil eins im Garten

Tja.
Es werden sicher noch 3-4 Ausgrabaktionen folgen.
Puh, wie anstrengend, es hatte am Samstag aber als ich den ganzen Vormittag gewerkt habe auch 30Grad.
Private Differenzen bewogen mich persönlich zu diesem Schritt, Haus- und auch Gartentechnisch einen kompletten Schlussstirch zu ziehen so gut es eben vorerst geht.
Ich möchte wenigstens meine Pflanzerl zukünftig in guten Händen wissen ohne mich vor Menschen rechtfertigen zu müssen, dafür was ich wo, wann und vor allem warum tue oder auch nicht, bei denen ich es meiner Meinung nach in keinster Weise tun muss.
Es gibt schlimme Energieräuber auf dieser Welt von denen sich abzugrenzen manchmal leider sehr schwer bis unmöglich ist. *seufz*
Tomaten futsch.
Einige landeten auf dem Kompost, gut 2 Drittel wanderten auf der Scheibtruhe in die Parallelstrasse in Nachbarins Garten.
Dort werden sie mitgegossen und ich darf sie jederzeit ernten kommen wenn ich Zeit hab oder sie pflückt sie mir.
Soooo lieb!!!!!
 Somit seht ihr oben aufgereiht eins der Farne, die Funkien, die Thymian. die Säulenholunder, den Perückenstrauch und einiges Kleinzeugs. *seufz*
Da blutet mein Herz, die ganze Zeit hätt ich nur weinen können weil es so weh tut.
Ihr wisst wie sehr ich meinen Garten geliebt habe.
Aber alles hat im Leben seine Zeit und dieser Abschnitt ist eben vorerst zu Ende.
Hier seht ihr sie bei meiner Mum.
Dort fanden die meisten ein gutes Platzerl wo sie weiter gehegt, gepflegt und geliebt werden.
Einiges weiter kommt auch zu meiner Großtante, die ebenfalls Pflanzen sehr liebt und ein wunderbares Händchen dafür hat.
Außerdem sind da ja noch die ganzen Frühlingsblumen dann die sich noch in der Erde verstecken und das ganze lange Beet im Vorgarten und das wilde Blumenbeet hinten und und und.
Hach.
Hier das 4m lange Hochbeet in seiner ganzen Pracht vorher:
 Und hier nach meinem Durchfegen.
Das ging zack zack.
Einen Teil der Zucchini hab ich eingefroren, erstmals roh, ebenso die Kohlrabi, aber blanchiert.
Da ich in der Wohnung jetzt nur 2kleine Gefrierfächer über dem Kühlschrank habe spielt es da nimma viel. *seufz*
Tja.
Die ganzen Zwiebeln, Knollensellerie, den Lauch, Brokkolie, Grün- und Rotkohl sowie die Kartoffeln hab ich noch stehen lassen.
Einen kompletten, emotionalen Schlussstrich kann ich wohl erst im Frühjahr ziehen, wenn ich auch meine ersten Blüher mitnehmen kann.
Dennoch. 
Es geht mir gut und unser neues Leben ist endlich wunderschön! 
Wo sich Türen schließen öffnen sich neue, es ist unglaublich spannend und das Erlebte war auf schmerzhafte Art trotzdem unglaublich stärkend.