10.02.17

Grenzen setzen...

... oder ständig Diskutieren.
Es ist mir wichtig die Selbststäntdigkeit und die Eigenveranwortung meiner Tochter zu fördern.
Sie selbst Digne erfahren und erleben zu lassen.
Gestern hatte Mimi die tolle Idee Orangenlimo zu machen.
Ich war begeistert wie zielstrebig und konzentriert sie ihr Vorhaben umsetzte.
Wie geschickt sie mit allem hantierte 
und es kaum erwarten konnte ihre Idee zu probieren!
Die Limo schmeckte wirklich unsagbar lecker!
Dann gings ans Spaghetti kochen.
Karotten raspeln klappt total super.
Aber.... *g*
Es gäbe nun unzählige Aber-Situationen die ich Euch schildern könnte, die in: sich-nichts-zeigen-lassen-wollen, im Stur sein, in Aber ich will! oder
 Weil es eben so ist!- Ärger und vielem mehr ausarten.
Entscheidungsfreiheit recht und schön, doch es braucht auch Grenzen.
Entscheidungen die ich als Erwachsener treffe und 
in deren Rahmen sie sich frei bwegen kann.
So.
Allerdings meint Püppi auch im Winter reichen Socken 
und kurzärmelige Shorts als Kleidung. 
Das sie wochentags bitteschön bis 21-22h aufbleiben kann, obwohl sie morgens um 6h auf muss und hundemüde nicht aus dem Bettchen kommt.
Naschen kann man sowieso morgens schon und auch spätabends 
und Zähneputzen muss nur ab und zu sein.
Entscheidungsfeiheit für ein 6jähriges Kind braucht Grenzen.
Einen sinn- und vor allem LIEBEVOLLEN konsequenten Rahmen.
Gut, ich schreibe das hier eher als Erinnerung an mich selber. hihi
Es ist die Aufgabe als Elternteil einen klaren Rahmen vorzugeben um sie in ihrer Eigenverantwortung nicht zu überfordern und ihr Sicherheit zu vermitteln.
Mein Mäuschen hat bereits bestes Verhandlungsgeschick entwickelt, angeeignet durch ewige Diskussionen mit Mama wegen jeder Kleinigkeit.
Es ist einfach spitze wie Kinder im Alltag stets Dinge austesten, alle Möglichkeiten ausloten, im Handeln erforschen wie das Umfeld und die Menschen rundherum funktionieren und wie man damit umgehen kann.
Bewundernswert.
Aber auch anstrengend.
Für mich. *g*
Ungeschickt, weil ich die Folgen und meine Inkonsequenzen als Reflektion aussitzen muss.
Und meine Grenzen meinem Kind Sicherheit geben.
Das fehlt Püppi im Augenblick etwas und ich sollte es ihr mit einem 
liebevollen, klaren Rahmen vermitteln.
Dafür muss ICH aber zuerst wissen was ICH will, was der Rahmen ist .
Sie braucht noch nicht Erwachsen sein wollen.
Sie braucht erst mal nur Kind sein.
Mit ganz ganz viel Liebe. 
In diesem Sinne:
Weniger Diskutieren und mehr Sicherheit mit liebevollen, 
konsequenten Grenzen vermitteln.
Oder zumindest: Dranbleiben es zu versuchen. *ggg* 
 



....

Kommentare:

  1. Herrlich deine Gedanken... sind sie ein bisschen Erinnerung für mich...
    Ewige Diskussionen...die hab ich irgendwann blocken können, als ich den Spieß umdrehte und ich diskutierte wie mein Sohn...
    Ja warum soll ich das so tun?
    Ich will es jetzt aber so machen... nein ich will jetzt nicht. Warum sollte ich ?
    Ich merkte...seine Diskussionen wurden weniger und dafür viel überlegter und sachlicher...
    er bot mir von alleine immer mehr Alternativen an...
    Wenn er kochen wollte... bitte ...kein Problem...aber ich setze mich dann dazu mit einem Buch. Und zum Kochen gehört auch aufräumen...
    Echt es war eine tolle Zeit....er liebte es zu kochen und zu backen, wenn ich ihn Geschichten vorlas...
    Dabei war er erst 6,5 Jahre...
    Liebe Grüße von Sylvia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. hihi Zurückdiskutieren bringt bei uns leider gar nichts, endet nur in Endlosigkeit *g*
      Schön, wenn ich dich ein wenig ins schwelgen bringen konnte :-)
      Dnke für deine Worte... sie lassen mich schmunzeln.
      GLG, MamaMia

      Löschen
  2. Groß ist sie geworden! :-)
    Ach, das kenne ich noch nur zu gut! Kinder brauchen in der Tat Grenzen, denn im späteren Leben geht's ja auch nicht alles nach Wunsch. Und manches ist auch einfach nicht gut für sie. Da gibt es leider immer wieder Machtkämpfe. Und Diskussionen führen oft zu nichts. Gewisse Dinge sind einfach so wie sie sind oder sein sollen und wenn Kinder erst merken, man läßt sich auf lange Diskussionen ein, versuchen sie es fortan immer wieder. Da habe ich auch so einiges durch.;-) Aber als Mutter spürt man ja doch vom Bauchgefühl, was gut fürs Kind ist, was nicht.

    Jetzt bloggst Du also doch hier weiter.

    Ich wünsch' Dir alles Liebe!
    Sara

    AntwortenLöschen