05.02.17

Pflanzenplastik...

Ökologische Wegwerfartikel...
Das Thema beschäftigt mich gerade weil ich jedes Mal damit hadere diese momentan überall alternativ in Pflanzenplastik verpackten Dinge zu kaufen.
Gerade Bio-Gemüse und Obst, fast alles in Pflanzenkunststoff.

Nein.
Mag ich nicht.
Kunststoff der aus Pflanzen gewonnen wird boomt gerade total und nach und nach kommen immer mehr Proukte in diesen Varianten auf den Markt.
Sie erscheinen absolut umweltfreundlich, geben uns als Konsumenten das Gefühl Gutes zu tun und die Konzerne greifen nach und nach merklich das Thema auf. Warum?
Sicher nicht nur der Umwelt zuliebe und ohne Eigennutzen.
Sie sehen Gewinnpotential.
Wir werden manipuliert um unser Verhalten beizubehalten, 
nur das Produkt wird ersetzt um das wirtschaftliche Rad 
und den Gewinn für die Konzerne ja gleichzuhalten.
Die Plastiksackerl in den meisten Geschäften verschwinden nun und werden durch die Sackerl aus Maisstärke, Zuckerrohr oder  Weizen ersetzt.
Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und  zersetzen sich  innerhalb weniger Wochen wenn man sie in der Erde vergräbt.
Ich denke jedoch auch diese Varianten sind sicher nicht die Lösung dafür wie die meisten Menschen aktuell mit Dingen umgehen.
Macht es Sinn weltweit gesehen dafür Millionen Hektar 
LEBENSMITTEL anzubauen, Wasser und vielleicht auch Dünger dafür zu verschwenden 
und die dafür aufgewendete Energie nichtmal durch Verbrennung 
oder Recycling wieder zu verwenden?
Für die massiv müllbelasteten Weltmeeres 
sind auch die Pflanzenkunststoffe längst keine Lösung.
Wie immer liegt die Lösung beim Verhalten jedes Einzelnen und wie WIR mit Dingen uumgehen.
Wir hätten immer noch gerne das jemand etwas erfindet das der Welt und keinem "weht tut", aber wir unser Verhalten bitte nicht ändern müssen.
Doch daran bleibt es einfach hängen.
Mit Dingen Verantwortungsvoll umzugehen, Nachteile oder auch Umstände in Kauf zu nehmen, erst mal auch Verzichten auf etwas das einfach nicht sein muss, dann Dinge WIEDER verwenden, sorgsam damit umgehen, reparieren, und erst wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt 
sie möglichst Recourcenschonend der Natur zurückzuführen.   
Dieser Beitrag hier ist diesbezgl.lesenswert:
Wegwerfartikel - das ist das Problem.
Wegwerfartikel sind nicht sinnvoll und unser menschliches Gehirn in Zusammenhang mit unserem Sinn für Ethik und Moral 
sollte mittlerweile zu mehr fähig sein.
Kunststoffe zu entwickeln, die wenigstens aus Reststoffen wie Stängeln und Fasern von Pflanzen aus dem Lebensmittelanbau gewonnen würden,
 das wäre ein Fortschritt.
Dann noch Reduzieren wo es geht, fleissig wiederverwenden und wir wären vielleicht aus ökologischer Sicht einen Schritt weiter mit unserer Heimat, dem Planeten Erde, sorgsamer umzugehen.
Ich hab mich entschieden: Wenn dann kompostierbar (nicht biologisch abbaubar) und so reduziert wie möglich und so wiederverwendbar wie möglich. 
Und ihr?

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